Hättest du’s gewusst? Coole Facts über Bonaire!

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Ein Traumurlaub, wie er im Buche steht: Am paradiesischen Strand entspannen, die Wellen rauschen hören, Cocktails schlürfen und vielleicht online ein wenig Magic Book spielen und die Ruhe genießen. Auf der kleinen Insel Bonaire, die zu den Antillen gehört, ist das möglich. Die zweitgrößte der ABC-Inseln, zu denen auch Aruba und Curaçao gehören, ist ein Paradies für Taucher und Surfer. Aber was gibt es noch über die Insel zu wissen? Wir haben ein paar der interessantesten und witzigsten Facts über Bonaire für dich zusammengestellt. 

1. Kleine Insel, große Sprachvielfalt

Wie es in der Karibik häufig der Fall ist, werden auch auf Bonaire gleich mehrere Sprachen gesprochen. Es gibt gleich drei offizielle Amtssprachen auf der Insel: Niederländisch, Papiamentu und Englisch. Bonaire gehört an sich noch zu den Niederlanden, was diese Amtssprache erklärt. Papiamentu ist hingegen eine traditionelle Sprache, die vorrangig auf den karibischen ABC-Inseln gesprochen wird. Die Einheimischen nutzen sie häufig. Es handelt sich um eine kreolische Sprache, die sich hauptsächlich aus der europäischen Kolonialisierung entwickelt hat und auf verschiedenen sprachlichen Grundlagen basiert. 

2. Gewaltiger Naturschutz über und unter Wasser

Große Teile der Insel sind mittlerweile geschützt. Allein 20% der Landesfläche stehen unter Naturschutz, sodass du hier noch einzigartige einheimische Pflanzen und Tiere in unberührter Natur erleben kannst. Viele Bereiche sind für Touristen daher eingeschränkt zugänglich. Die Gewässer um die Insel herum sind komplett geschützt, um die Korallenriffe intakt zu halten. Wichtig zu wissen: Aufgrund des Naturschutzes gilt, dass im Prinzip keine Muschel oder kein Sandkorn aus Bonaire mitgenommen werden darf. 

3. Flamingos beherrschen die Insel

Die Korallenriffe rund um Bonaire gehören definitiv zu den Highlights der Insel, doch es gibt noch eine weitere Besonderheit tierischer Natur. Flamingos haben auf Bonaire eine der größten Kolonien überhaupt. Ihr Schutzgebiet liegt inmitten von Salzseen, wo die Flamingos ihre typischen Schlammnester bauen können. Die rosa Vögel sind so populär, dass sogar der Flughafen nach ihnen benannt wurde. Wer auf Bonaire landet, kommt nämlich am Flamingo International Airport an. 

4. Kleiner als die Hansestadt Bremen

Tatsächlich ist die Antillen-Insel Bonaire mit ihren 288 qkm kleiner als Bremen, sogar kleiner als die Hauptstadt Bremen mit ungefähr 325 qkm. Verglichen dazu sind auch die Einwohnerzahlen minimal. Auf Bonaire leben insgesamt rund 18.000 Menschen, etwas mehr als 2.000 davon in der Hauptstadt Kralendijk mit ihren drei Ortsteilen. Allein in der Stadt Bremen leben mehr als 560.000 Menschen. Wie du siehst, geht es in Bonaire gemütlich und übersichtlich zu – ganz karibisch eben. 

5. Vorsicht vor wilden Tieren – oder doch nicht?

In exotischen Ländern fürchtet man sich meistens vor wilden, freilebenden Tieren. Auf Bonaire sollte man zwar auch die Augen offen halten, was Insekten und Kriechtiere angeht, doch die größeren, wilden Tiere sind eher friedlicher Natur: neben Leguanen, die entspannt auf den Felsen oder in Bäumen sitzen, gibt es auf der Insel auch zahlreiche wilde Esel! Der Großteil von ihnen lebt zwar mittlerweile im extra geschaffenen Esel-Reservat, doch hin und wieder kann es vorkommen, dass man einem davon über den Weg läuft – mal eine Begegnung der anderen Art.